Zur Person

Martin Rickenbacher, geboren 1954, ist in Sissach aufgewachsen, hat 1979 das Diplom als Kulturingenieur an der ETH Zürich und 1980 das eidgenössische Patent als Ingenieur-Geometer erworben. Anschliessend war er bis 1988 auf dem Kantonalen Vermessungsamt Aargau für die Nachführung der Triangulation 4. Ordnung zuständig. Seit 1989 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesamts für Landestopografie swisstopo im Bereich Topografie, wo er heute u.a. für die Förderung der Anwendung der historischen Bestände zuständig ist und Spezialfragen auf historischem Gebiet bearbeitet. Er hat seit 1995 zahlreiche Publikationen zur Kartengeschichte der Schweiz verfasst, leitet die Arbeitsgruppe für Kartengeschichte der schweizerischen Gesellschaft für Kartografie und ist nationaler Repräsentant der Fachzeitschrift Imago Mundi. 2009 wurde er zum Thema «Napoleons Karten der Schweiz. Landesvermessung als Machtfaktor 1798–1813» von der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel promoviert. 2011 ist sein Buch im Druck erschienen, welches 2012 vom Förderkreis Vermessungstechnisches Museum in Dortmund mit dem Eratosthenes-Preis 2011 ausgezeichnet wurde.